Technologietrends in 2010

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Rund um den Globus bereiten sich die Unternehmen auf die Erholung der Wirtschaft vor. Verizon Business definiert zehn Technologietrends, mit denen Unternehmen 2010 ihr Wachstum sichern können.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hellen sich wieder auf. Auch im nächsten Jahr unterstützen wir unsere Kunden partnerschaftlich, die sich bietenden Chancen zur Generierung von Wachstum zu nutzen. Unsere Lösungen stellen eine solide Grundlage für geschäftliche Innovation und unternehmerischen Erfolg im kommenden Jahr dar, beispielsweise, wenn es darum geht, medizinische Daten digital zu verarbeiten, Programme für intelligente Netze zur Energieeinsparung zu unterstützen, Zahlungsabläufe bei Einzelhändlern abzusichern oder neue Geschäftsmöglichkeiten für den Weltfinanzhandel zu schaffen.


Social Networking im Unternehmen

Soziale Netzwerke werden am Arbeitsplatz zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen und damit Collaboration zu einem neuen Stellenwert verhelfen. Da die Grenzen zwischen beruflicher und privater Kommunikation ohnehin verschwimmen, werden IT-Manager die sozialen Netzwerke in ihre unternehmensübergreifende Unified Communications and Collaboration-Strategie einbeziehen. Unternehmensversionen von Facebook, Twitter und Wikis werden am Arbeitsplatz so normal sein wie die E-Mail und dadurch Geschäftsprozesse verändern. Das Ergebnis: Der Prozess der Entscheidungsfindung wird beschleunigt, Kunden erhalten unmittelbar Antworten und Mitarbeiter agieren selbständiger als zuvor.


In den "Wolken" schweben

Das Cloud Computing - ganz gleich ob öffentlich oder privat - ermöglicht Unternehmen, ein neues, effizienteres IT-Modell einzuführen. Dadurch eröffnet sich die Chance, Rechner-Ressourcen (Netzwerke, Server, Speicher) dem Bedarf entsprechend zu nutzen und Anwendungen zentral laufen zu lassen. Da die "Cloud" zudem für einsatzbereite Sicherheit und Leistung steht, sind Unternehmen mit diesem Modell agiler, produktiver und flexibler. Durch die Datencenter-Virtualisierung profitieren Organisationen darüber hinaus von niedrigeren IT-, Energie- und Standortkosten.


360-Grad-Sicherheit

Der Begriff "360-Grad-Sicherheit" wird sich allgemein durchsetzen, da Unternehmen und Behörden das Thema Sicherheit auf die Cloud, das Netzwerk und auf spezifische Geräte ausdehnen werden, unabhängig davon, ob sie via Internet oder privatem Netzwerk damit verbunden sind. Der 360-Grad-Fokus auf Sicherheit verlangt jedoch mehr als nur die Sicherung von Anwendungen und Unternehmensnetzwerken.

Es geht vielmehr um einen kontinuierlichen Prozess, in dessen Rahmen viele kleine Schritte unternommen werden, um Informationen zuverlässig vor Bedrohungen zu schützen. Ebenso essentiell ist es für Unternehmen, den Faktor Risikomanagement einzubeziehen und sich klar zu machen, wo aktive und ruhende Daten innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzwerks abgelegt sind. Kurzum: IT-Manager müssen wissen, wo sich ihre Daten befinden.


Mobile Mitarbeiter: von Telearbeit zu Telepräsenz

Auf dem Weg von der Telearbeit zur Telepräsenz entscheidet am modernen Arbeitsplatz die Fähigkeit, über Kabel oder drahtlos zusammenzuarbeiten. Gemäß dem Forrester Research Report "Enterprise Mobile User Forecast: Mobile Wannabes Are the Fastest-Growing Segment" werden im Jahr 2012 geschätzte 397,1 Millionen Arbeitnehmer mobile Anwender sein. Immer mehr Unternehmen werden in einer strukturierten, sicheren Umgebung mobile Applikationen einsetzen, um ihre Produktivität voranzutreiben und ihre Innovationsfähigkeit auszubauen.


Unternehmen ohne Grenzen

Der Trend geht immer stärker zum extended enterprise, welches aus dem Unternehmen selbst, seinen Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern und Partnern besteht. Das extended enterprise verlangt eine IT-Architektur, auf deren Basis die Unternehmen allen Personen überall auf jedem Gerät und jederzeit Services und Anwendungen nahtlos, zuverlässig und sicher zur Verfügung stellen können. Grenzenlose Unternehmen nutzen Video, kollaborative Anwendungen und andere vernetzte Services und stellen diese unternehmensweit zur Verfügung. Dabei setzen sie in Zukunft Technologien ein, die einfacher zu verwalten und besser zu skalieren sind.


High-IQ-Netzwerke für eine intelligente Wirtschaft

Verizon CEO Ivan Seidenberg hat kürzlich festgestellt: "Der Schlüssel zu einer intelligenten Wirtschaft ist eine intelligente Technologie, die in der Lage ist, Geschäftsmodelle und die Gesellschaft zu verändern." Intelligente Netzwerke, die Serviceklassen und applikationsorientierte Funktionen bieten, werden im Jahr 2010 eine wichtige Grundlage des geschäftlichen Wachstums bilden. Die Unternehmen werden verstärkt Cloud-basierte Technologien einsetzen, über die sie neue Funktionen bereitstellen.

Dazu gehören etwa automatisierte Wertschöpfungsketten mit einem beschleunigten Zyklus von Bestellung bis Bezahlung bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltbelastung durch weniger Papierrechnungen. Dazu zählen aber auch webbasierte Contact Center, über die Kunden in Echtzeit mit ihren Online-Beratern "twittern". Die Unternehmen werden ihre Wettbewerbsvorteile aus intelligenten Netzwerken ziehen, indem sie Bandbreiten on-demand nutzen und ihre Ressourcen gezielt zuweisen, und zwar dort und zu dem Zeitpunkt, wo schnell und kosteneffizient agiert werden muss.


"Grün" steht im Mittelpunkt

Unternehmer und Konsumenten werden sich am Arbeitsplatz und zu Hause auch weiterhin mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigen. Durch die Automatisierung von Lieferketten werden grüne Wertschöpfungsketten möglich, bei denen Ausdrucken und Versand von Papierrechnungen entfällt. Die Unternehmen werden ihre Partner immer kritischer auswählen, da immer mehr Firmen ambitionierte Ziele mit Blick auf Kohlendioxid-Reduzierung verfolgen.

Da Unternehmen ebenso wie private Verbraucher umweltbewusster auftreten, wird das Thema Heim-Energiemanagement für Energieversorger zu einem wichtigen Wachstumsbereich für den Einsatz von Smart-Grid-Technologien. Fortschrittliche Kommunikations- und Informationstechnologie bilden das Fundament für eine umweltorientierte Gesellschaft, denn sie tragen zu intelligenteren Netzwerken bei, die Telearbeit ermöglichen und damit das Verkehrsaufkommen auf den Straßen reduzieren. Sie senken zudem den Bedarf an energieintensiven Gebäuden und sorgen zugleich dafür, dass Behörden auf Bundes- und Landesebene knappe Ressourcen besser verwalten können.


Sehen heißt glauben

Das verstärkte Aufkommen von Videokommunikation am Arbeitsplatz sorgt für eine höhere Rentabilität von Investitionen in Collaboration, für höhere Produktivität und eine insgesamt bessere Unternehmensleistung. Wenn mehr Unternehmen per Telepräsenz oder am Arbeitsplatz IP-basierte Video-Meetings durchführen, können sie ihre Entscheidungsprozesse optimieren und ihr Betriebsergebnis verbessern.

Diese Technologie wird eine Kultur der Zusammenarbeit stärken, da die Mitarbeiter zunehmend "von Angesicht" mit Geschäftsleitung, Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern kommunizieren. Video wird als Instrument der wechselseitigen Kommunikation weiter an Popularität gewinnen, da Unternehmen die Vorteile von virtuellen Meetings mit Blick auf Kostensenkung, Produktivität und Umweltschutz verstärkt nutzen werden. Zudem wird die Video-Technologie auch bei der Bereitstellung von On-Demand-Inhalten, die jederzeit und von überall abgerufen werden können, eine wichtige Rolle spielen.


Mehr drahtlose Applikationen und mehr Machine-to-Machine-Technologie

Da Unternehmen immer mehr auf Wireless-Lösungen setzen, profitieren sie auch von den immer höheren Geschwindigkeiten, die Drahtlos-Technologien bieten. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, innovative Applikationen zu entwickeln, die sie noch besser mit ihren Kunden, Mitarbeitern und Partnern vernetzen.

Auch Maschinen werden vermehrt in der Lage sein, miteinander zu kommunizieren und "intelligente" Entscheidungen zu treffen, etwa mit Blick auf die Umverteilung von Energieressourcen oder indem sie das Lager eines Abfüllbetriebs informieren, wenn bei einem Getränkeautomaten bestimmte Marken aufgebraucht sind und aufgefüllt werden müssen. Weitere Beispiele: Ein Kellner nimmt eine Bestellung auf und sendet sie direkt in die Küche, ein Arzt schickt das Rezept für einen Patienten elektronisch in die Apotheke oder ein Verkäufer prüft für einen Kunden augenblicklich, ob der gewünschte Artikel auf Lager ist.


100-prozentige Sehschärfe

Zusätzlich zu den Planungen für den kurzfristigen Geschäftsausbau werden die Unternehmen 2010 Entscheidungen treffen, um ihr langfristiges Wachstum zu forcieren. IP-basierte Investitionen, darunter Unified Communications, Cloud Computing und Software-as-a-Service, werden weiterhin die Grundlage für erfolgreiche Geschäftspraktiken bilden. 2009 haben die Unternehmen gelernt, mit weniger mehr zu erreichen.

Dieser Erfahrungshintergrund und die gewonnenen Erkenntnisse schlagen sich in den Technologieentscheidungen 2010 nieder, die dazu beitragen werden, dass Unternehmen im kommenden Jahrzehnt konzentrierter und erfolgreicher arbeiten werden. Im Zuge dessen werden Unternehmen mehr leisten und effizienter arbeiten, um in der globalen Wirtschaft sowie gesellschaftlich positive Akzente zu setzen.


Video- und Audio-Podcasts sowie weitere Online-Quellen finden Sie unter www.verizonbusiness.com/go/2010_trends.

12/2009, Kerry T. Bailey



Kerry T. Bailey ist Senior Vice President for Global Services bei der Verizon Business.


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